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Warum Südamerika das neue Traumziel für Backpacker ist

Reisebloggerin Jana von Sonne & Wolken.de berichtet uns, wieso sich Südamerika super für einen Backpack-Urlaub eignet…

10 Gründe für Euren nächsten Backpack-Urlaub in Lateinamerika

Erst war es Australien, dann Südostasien und jetzt? Wenn es nach mir geht, ist Südamerika das neue GoTo-Reiseziel für Backpacker. Warum? Weil ich noch nirgendwo so eine atemberaubende Landschaft erlebt habe, man vom Regenwald bis zu den patagonischen Gletschern quasi alle Klimazonen auf einer Reise erleben kann und die Preise sich in backpackertauglichen Grenzen halten. Das reicht an Gründen noch nicht? Dann habe ich noch ein paar mehr auf Lager!

1.Leicht Herumkommen

Auch wenn der Kontinent geradezu riesig ist, kommt man dort erstaunlich gut per Bus von A nach B. Sogar im dünn besiedelten Patagonien verkehren täglich Busse in die nächsten größeren Städte. Noch flexibler ist man natürlich mit einem eigenen Auto unterwegs, was im Gegensatz zu Südostasien in Südamerika super funktioniert.

2.Für jeden etwas

Ja, ich gebe zu, auch wenn ich Reiseziele wie Bali, Thailand und Co liebe, bekomme ich spätestens nach drei Wochen genug von der schwülen Tropenhitze. In Südamerika ist das kein Problem. Gerade Richtung Süden sind die Temperaturen angenehm gemäßigt und auch im Norden sorgt ein Besuch der Andenregion für angenehme Abkühlung. Aber auch was die Aktivitäten angeht, kommt jeder auf seine Kosten. Ob Strandurlaub, Gletscherwanderung oder Dschungeltour (oder alles gleichzeitig) – hier kann man so ziemlich alles erleben, was das Abenteurerherz begehrt.

Los Glaciares, Patagonien Argentinien
Los Glaciares, Patagonien in Argentinien

3.Die atemberaubenden Naturwunder

Südamerika ist für mich der Kontinent der Naturwunder. Mir war vor meiner Reise gar nicht so bewusst, wie vielfältig die Landschaft dort ist. Besonders die Bergregionen Südpatagoniens mit ihren schroffen Gipfeln und eisigen Gletschern haben es mir angetan. Aber auch die Atacama-Wüste, die zu den trockensten Gegenden der Erde zählen und die größte Salzwüste der Welt, Salar de Uyuni, im Nachbarland Bolivien haben es landschaftlich in sich, mal ganz zu schweigen von den peruanischen Anden rund um Machu Pichhu.

Salzwüste Uyuni
Salzwüste Salar de Uyuni, Bolivien

4. Günstig zu bereisen

Auch wenn Südamerika natürlich nicht ganz mit Südostasien mithalten kann, sind vor allem die Länder im Norden noch sehr günstig zu bereisen. Bolivien, Kolumbien und Ecuador sind kaum teurer als Thailand und Co . Auch im Süden kann man durch Selbstverpflegung die Kosten im Rahmen halten. Im Schnitt habe ich auf meiner Reise circa 1.000 Euro pro Monat ausgegeben – für mich in Anbetracht der zurückgelegten Kilometer (von Rio de Janeiro bis nach Feuerland und weiter bis nach Peru innerhalb von drei Monaten) absolut im Rahmen.

5. Noch nicht so überlaufen

Während sich in Südostasien die Backpacker auf dem sogenannten Banana-Pancake-Trail geradezu stapeln, kann man in Südamerika viele Gegenden noch fast ohne andere Touristen erleben. Dagegen trifft man viele südamerikanische Reisende und kann so auch in Hostels und Co seine Sprachkenntnisse aufpolieren.

6. Ihr lernt eine neue Sprache

Apropos Sprachkenntnisse: Für manche mag es eher ein Nachteil sein, für mich ist es aber ein riesiger Vorteil. Durch eine Reise nach Südamerika hat man die Gelegenheit eine neue Sprache zu lernen, mit der man global gesehen auch noch richtig viel anfangen kann. Statt sich also wie in Südostasien in Englisch durchzuschlagen, wird man in Südamerika quasi gezwungen zumindest ein paar Grundlagen Spanisch zu lernen. Am besten fangt ihr damit bereits vor der Reise an – oder ihr belegt einfach vor Ort einen Sprachkurs, die vielerorts sehr günstig angeboten werden.

Atacama Wüste
Atacama Wüste zwischen Peru und Chile

7. Perfekt für eine längere Reise

Ihr habt mehr Zeit? Perfekt, Südamerika eignet sich hervorragend für eine längere, 3-6-monatige Reise ohne zwischendrin viel fliegen zu müssen. Für eine komplette Umrundung des Kontinents solltet ihr mindestens sechs Monate einplanen. Aber natürlich kann man sich auch nur einen Teil vorknöpfen. Ihr steht beispielsweise auf Berge, Wandern und gemäßigtes Klima! Dann ist der Süden perfekt für euch. Es zieht euch eher in warme, tropische Gegenden, dann nichts wie ab in den Norden.

8. Perfekt zum Wandern

Auch wenn Patagonien natürlich die Wanderhochburg Südamerikas ist, gibt es eigentlich auf dem ganzen Kontinent tolle Wanderwege und –routen. Das ist den Anden zu verdanken, die sich einmal längs durch Südamerika ziehen. Sie stellen die längste Gebirgskette der Welt da und ziehen sich entlang der Westküste von Kolumbien, über Ecuador, Peru und Bolivien bis nach Argentinien und Chile. Meine Tipps für Wanderfreunde sind der Torres del Paine Nationalpark in Chile, die Atacama-Wüste, wo ich beispielsweise meinen ersten 5.000er bezwungen habe, sowie die peruanische Andenregion rund um Cusco und Machu Picchu.

Machu Picchu
Machu Picchu, Peru

9. Zwei der sieben Weltwunder

Wo wir gerade schon bei Machu Picchu sind: In Südamerika könnt ihr mit der Inkastadt und der Christus-Statur in Rio de Janeiro gleich zwei der sieben Weltwunder der Neuzeit besuchen – mehr als auf jedem anderen Kontinent.

10. Kein Visum nötig

Wer kennt es nicht von Reisen aus Südostasien: nervige Visa-Probleme vor der Reise oder teure Kosten für Visa on Arrival? Das alles gibt es in Südamerika nicht. Hier könnt ihr ganz einfach und völlig spontan von einem Land ins nächste Land einreisen, ohne euch über Visumspflichten Gedanken machen zu müssen. Praktisch oder!?!

 

Und konnte ich euch überzeugen? Mir jedenfalls ist der Kontinent während meiner dreimonatigen Reise sehr ans Herz gewachsen und ich kann es kaum erwarten diesen Herbst dorthin zurückzukehren. Hasta pronto América del Sur!

 

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