Eggs Benedict
[ Rezept des Monats ]

Feiertag der Sonderklasse: Der nationale Eggs Benedict-Tag

Man nehme pochierte Eier, gekochten Schinken, viel Sauce Hollandaise und ein Toastbrot und schwuppdiwupp hat man Eggs Benedict gezaubert –  DEN amerikanischen Frühstücks-Klassiker für jedermann. Klar, dass dieser kulinarische Liebling auch gleich mal seinen eigenen nationalen Feiertag bekommen hat: Den 16. April.

Wer ihn eingeführt hat ist unklar, doch warum wird schnell deutlich: Eggs Benedict erfreut sich mittlerweile nicht mehr nur in den USA großer Beliebtheit, sondern gehört vor allem auch in Großbritannien, Kanada, Australien und allen großen Hotelketten der Welt zum Standard jeder Frühstückskarte dazu. Deshalb mampfen jetzt jedes Jahr zur gleichen Zeit alle Eggs Benedict-Fans den Breakfast-Klassiker in sich hinein.

Egg Bededict mit Lachs
Eine andere Variante des Frühstücks-Klassikers: Eggs Atlantic – mit Lachs statt Kochschinken.

Und weil es zwischen all den Ländern große kulinarische Unterschiede gibt, hat sich das Gericht auch im Laufe der Zeit angepasst. Es gibt mittlerweile die verschiedensten Varianten, wie zum Beispiel Eggs Florentine mit gedünstetem Spinat anstelle des Kochschinkens. Oder Eggs Atlantic, bei dem Räucherlachs das Fleisch ersetzt. Wie lecker!

Doch woher kommt Eggs Benedict eigentlich?

Trotzt internationaler Beliebtheit ist und bleibt das Ei-Gericht eine rein amerikanische Erfindung, obwohl sich die Amis über die Herkunftsgeschichte nicht ganz einig sind. Es kursieren mehrere Entstehungsvarianten herum, doch zwei häufigsten spielen beide in New York. Bei der einen dreht sich alles um den um Küchenchef Charles Ranhofer und seinen Stammgast den Finanzier LeGrand Benedict, der sich über die mangelnde Abwechslung auf der Frühstückskarte beschwerte. Und kurzer Hand zauberte Charles seinem Gast das Gericht „Eggs á la Benedick“, was er in seinem Kochbuch „The Epicurian“ erwähnt. Eine weitere Variante spielt im Waldorf-Astoria-Hotel im Big Apple, wo der amerikanische Börsenmakler Lemuel Benedict ein Katerfrühstück verlangt und dann das schnell zusammengestellte Eggs Benedict vorgesetzt bekommt.

Was nun wirklich stimmt, werden wir wohl nie herausfinden! Doch wer unbedingt einmal beim nationalen Feiertag in den USA dabei sein will, hat Glück:
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Also buchen, hinfliegen und genießen…

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