Kleine Antillen - winzige Paradiese in der Karibik
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Kleine Antillen – winzige Paradiese in der Karibik

Wenn man an die Karibik denkt, fallen einem meistens als erstes Jamaika, Kuba oder die Dominikanische Republik ein. Doch auch die eher unbekannten Inseln der Kleinen Antillen haben eine Menge zu bieten. Von Traumstränden bis hin zu Wandern in Vulkanlandschaften ist für jeden etwas dabei. Und das beste ist: (fast) das ganze Jahr über gibt es Sonnenschein pur!

Sommer das ganze Jahr über

Die Inselkette in der östlichen Karibik zieht sich von den Jungferninseln im Norden bis kurz vor die venezolanische Küste im Süden. Die meistbevölkerten Inseln sind Aruba, Curaçao und Margarita. Durch das subtropische Klima gibt es dort nicht die für uns gewohnten Jahreszeiten und die Sonne scheint das ganze Jahr vom Himmel. Es gibt ledigliche eine feuchtwarme Regenzeit im Sommer und im Herbst in denen es ab und zu einmal regnen kann.

Tauchen, Wandern, Baden, …

Das schöne Wetter ist natürlich ideal für alle Wasserratten. Schnorchelnd oder tauchend lassen sich atemberaubende Korallenriffe erkunden. Surfbretter, Kajaks und Wasserskier kann man sich in den meisten Hotels leihen. Wenn ihr gleichzeitig auch noch ein wildes Nachtleben sucht, dann sind Barbados, Antigua oder Sint Maarten genau das Richtige für euch.

Doch die Kleinen Antillen können sich auch von einer ganz anderen Seite zeigen. Einige Inseln haben noch aktive Vulkane und Regenwälder wie beispielsweise Dominica, St. Lucia und Saba. Dort zieht es Naturbegeisterten hin, die in Ruhe die beeindruckende Flora und Fauna bestaunen möchten.

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Grenada: Die Insel der Gewürze

Auf der ganzen Insel riecht es herrlich nach Muskatnuss, Vanille, Zimt und Piment. Bei einem Besuch der Nutmeg Cooperative, einer Fabrik in Gouyave, könnt ihr miterleben, wie die Muskatnuss-Ernte getrocknet und verarbeitet wird. Naschkatzen sollten eine Führung durch die Fabrik der Grenada Chocolate Company machen. Hier ist Probieren ausdrücklich erlaubt!

Sehenswert ist außerdem die Hauptstadt St. George, die eine Mischung aus französischen und britischen Kolonialbauten vorzuweisen hat. Von der Festung Fort Frederick habt ihr einen herrlichen Ausblick.

Entspannen könnt ihr euch am drei Kilometer langen weißen Sandstrand Grand Anse. Für Taucher gibt es ein Wrack des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes Bianca C zu entdecken.

Wer Tauchen und Kunst verbinden möchte, ist beim Underwater Sculpture Park genau richtig. Dort werden lebensgroße Skulpturen des Künstlers Jason de Caires Taylor ausgestellt. Wer lieber an Land bleiben möchte, kann sich die Palmen, Wasserfälle und den Vulkansee im Grand Etang National Park ansehen.

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Das kleine Florida

Aruba wird häufig mit Florida verglichen. Die tropische Unterwasserwelt lässt sich am besten während eines Bootsausflugs, beim Tauchen oder Schnorcheln erkunden. Die bekanntesten Strände Arubas, Palm Beach und Eagle Beach, sind hierfür ideal. Südlich von Oranjestad gibt es ebenfalls einige Tauch- und Schnorchelspots, wie zum Beispiel Baby Beach: Mit seinem warmen, flachen Wasser bietet er selbst Kindern ein sicheres Terrain.

Abenteuerlustige können mit einem Mietwagen Ausflüge zur Ayo Felsformation oder zur Baby Bridge, einer Naturbrücke an der Westküste, machen, sowie die Höhlen im Arikok Nationalpark besichtigen. Wer Meeresschildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum sehen möchte, sollte zur Westküste Arubas fahren. Zwischen März und September haben die Meeresbewohner Legesaison.

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Wunderschöne Korallenriffe auf Bonaire

Bonaire ist ein wahres Taucherparadies. Insgesamt stehen 80 Tauchplätze zur Verfügung, von denen über 50 Tauchspots vom Parkplatz aus direkt erreichbar sind. Das ist weltweit einzigartig. Naturschutz wird auf Bonaire groß geschrieben: Seit 1979 wurde der Korallenring unter Schutz gestellt.

Neben den Aktivitäten unter und im Wasser sind auch Sportarten auf dem Wasser wie Windsurfen und Kiten auf Bonaire möglich. Ein Ausflug in die Mangrovenwälder der Lac Bay oder zu den verschiedenen Flamingo-Kolonien lohnt sich ebenfalls.

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Curaçao: Mehr als nur Cocktails

Ihr liebt Amsterdam, euch ist es dort aber im Winter zu kalt? Wir haben die perfekte Lösung für euch: fliegt nach Curaçao. Hier in der Niederländischen Karibik gibt es die typischen Giebelhäuser zu bestauen. Die Altstadt von Willemstadt erhielt von der Unesco die Auszeichnung Weltkulturerbe. Bummelt durch die Gassen und entspannt anschließend am Seaquarium Beach oder Cas Abao, Curaçaos schönsten Stränden.

Desweiteren befinden sich auf Curaçao auch einige Landhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Während einige lediglich Besichtigungen dienen, sind andere mit Restaurants ausgestattet, in denen kreolische Küche angeboten wird.

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Taucherparadies Barbados

Barbados, die östlichste Insel der kleinen Antillen, ist ideal für Taucher. Viele Schiffswracks, Korallenformationen, Fische und Wasserschildkröten tummeln sich hier.

Abenteurer finden im „Barbados Wildlife Reserve“ Kaimane, Gürteltiere, Leguane und Meerkatzen. Botanik-Interessierte besuchen die Andromeda Botanic Gardens sowie den Flower Forest. Hier gibt es Orchideen und andere exotische Pflanzenarten. Die Schlucht „Welchman Hall Gully“ ist von Grotten und kleinen Tropfsteinhöhlen umgeben.

In Bridgetown stehen gut erhaltene Gebäude aus der britischen Kolonialzeit. Die Hauptstadt von Barbados gehört seit 2011 zum Unesco-Weltkulturerbe. Bei einer Führung durch die Mount Gay Destilleries erfahrt ihr, wie Rum hergestellt wird.

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Historisches Antigua

Auf Antigua erwarten euch beeindruckende historische Bauten. Sehenswert ist die Kathedrale St. John The Divine in der Hauptstadt St. John’s. Nahe des St. John’s Harbour liefern die Festungen Fort James und Fort Barrington schöne Ausblicke. Im Naturhafen „English Harbour“ im Süden der Insel befindet sich das Freilichtmuseum Nelson’s Dockyard. Besucher können sich dort das ehemalige Wohnhaus des Admirals Lord Nelson sowie ehemalige militärische Einrichtungen anschauen.

Von der früheren Befestigungsanlage „Shirley Heights“ haben Antigua-Urlauber einen Blick über den Hafen. Jeden Sonntag treffen sich hier Einheimische und Touristen zu einem Grillfest – begleitet von traditioneller Steelband- und Reggaemusik. In den Bars könnt ihr lokale Rumsorten und das aus Meerwasser gebraute Wadadli Bier probieren.

Außerdem gibt es auf Antigua ungefähr 365 Buchten. An jedem Tag im Jahr könnte man sich also eine andere anschauen. Im Süden der Insel kann man im kleinen Regenwald Bananenstauden, Mangobäume und Kokospalmen erblicken oder per Seilbahn durch die Baumkronen fahren und Schluchten über Hängebrücken überqueren.

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