Blooming hibiscus flowers in spring time. Funchal, Madeira island
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Madeira: Die Insel des ewigen Frühlings

Mitten im Atlantischen Ozean liegt die Vulkan-Insel Madeira, die das ganze Jahr über mit traumhafter Natur und schönen Blumen lockt. Kein Wunder, dass die Insel auch als Auswander-Ort so beliebt ist. Das ganze Jahr über herrscht hier Sonnenschein – im wahrsten Sinne des Wortes!

Ist man erstmal auf der portugiesischen Insel gelandet, sind alle Probleme wie in Luft aufgelöst. Schlechte Laune und Kriminalität scheinen hier nicht zu existieren. Stattdessen sorgen fruchtbare Böden  für eine ertragreiche Landwirtschaft und eine attraktive Flora und Fauna. Nicht umsonst wird die Insel auch als „schwimmender Garten des Atlantiks“ bezeichnet. Wer also etwas typisch madeirisches sehen möchte, sollte die hübschen Terrassenfelder besuchen, die immer wieder auf der Insel angelegt wurden. Doch auch in natürlich gewachsenen Gärten und Parks kommt ihr gar nicht mehr dazu, eure Kamera wieder in die Tasche zu packen – zu faszinierend sind die Pflanzen und Bäume, die dort wachsen.

Die knorrigen Lorbeerbäume sind über hundert Jahre alt
Die knorrigen Lorbeerbäume sind über hundert Jahre alt

Bei einer größeren Wanderung lernt ihr Madeira von seiner ganz natürlichen Seite kennen – insbesondere dann, wenn ihr durch Naturschutzgebiete voller Lorbeerwälder spaziert, die für eine besonders eindrucksvolle Kulisse sorgen. Im Nordwesten bei Seixal stehen solche Bäume, die fast alle ein paar Jahrhundert Jahre alt sind. Das Gebiet wirkt aufregend mystisch – wie ein richtiger Märchenwald eben. Die Lorbeerbäume sind moosbewachsen und wenn Nebel durch das Gebiet zieht, entsteht eine ganz besondere Stimmung.

Der Blick von der Klippe Cabo Girao
Der Blick von der Klippe Cabo Girao

Eine andere Seite Madeiras lernt ihr weiter westlich in Richtung Achadas da Cruz kennen. Hier könnt ihr euch in die Seilbahn setzen, eine tolle Aussicht auf steile und felsige Küstenlandschaft Madeiras genießen und anschließend am kristallklaren Wasser entspannen und Sonne tanken. Im Süden, westlich von Funchal, zeigt sich Madeira wieder von einer anderen Seite. Wer zur Klippe Cabo Girao fährt, erlebt den beeindruckenden Anblick einer der höchsten Steilklippen Europas. An ihrem höchsten Punkt ist sie 580 m über dem Atlantik hoch!

Der Blick von der Klippe Cabo Girao
Sonnenuntergang in Funchal

Um euch von der schwindelerregenden Höhe zu erholen und wieder runterzukommen, könnt ihr die Hauptstadt Madeiras erkunden und euch auf einem von Funchals Straßenmärkten  mit lokalen Produkten  – ob Deko, Blumen oder Lebensmittel – reichlich eindecken. Die Märkte finden an Wochenenden zudem in Santa Porto Moniz, Santo da Serra und Ponta Delgada. Auch die vielen Kirchen und Klöster, wie etwa die Episcopal Sé Cathedral oder  die Convento de Santa Clara, die beide aus dem späten Mittelalter stammen, gehören bei einem Besuch auf der katholisch geprägten Insel des ewigen Frühlings einfach dazu!

Wer jetzt Lust auf Madeira bekommen hat, kann hier einen günstigen Flug auf die Blumen-Insel buchen.

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