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Die 7 größten Reisemythen

Pinguine gibt es doch eigentlich nur am Südpol? Das Tote Meer ist das salzhaltigste Gewässer der Welt? Wir decken für euch die 7 größten Reisemythen auf!

1. Die Niagarafälle sind die höchsten Wasserfälle der Welt

Niagarafälle Reisemythen

Die Niagarafälle sind zwar die bekanntesten Wasserfälle weltweit, aber mit nur 60 Metern Höhe im Vergleich zu anderen Wasserfällen auf der ganzen Welt eher niedrig. Die Wasserfälle mit der tatsächlich größten Fallhöhe heißen Angelfalls oder Salto Angel, sind 1000 Meter hoch und auf jeden Fall auch eine Reise wert! Finden könnt ihr die Angelfalls in Venezuela im Nationalpark Canaima.

2. Antike Statuen waren schon immer weiß

Amor und Psyche

Die meisten Antiken Statuen wurden zwar aus weißem Marmor geschaffen, aber so farblos wie wir sie heute kennen waren sie nicht immer. Viele von ihnen waren früher bemalt und farbenfroh, doch die bunte Farbe ist im Laufe der Jahre abgeblättert. Dadurch ist der ursprüngliche Marmor mehr und mehr zum Vorschein gekommen, bis die Statuen wieder aussahen, wie wir sie heute kennen – weiß.

3. Pinguine gibt es nur am Südpol

Königspinguine Reisemythen

Pinguine gibt es nur am Südpol? Von wegen! Es gibt verschiedene Arten von Pinguinen auf der ganzen Welt verteilt, darunter zum Beispiel in Südamerika, Australien und Neuseeland. Auch weltbekannt: die Pinguine in Südafrika am Boulders Beach, ca. 45 Minuten von Kapstadt entfernt, oder in der Kleinstadt Betty’s Bay. Ganz so majestätisch wie die antarktischen Königspinguine sind sie aber nicht.

4. Eskimos leben in Iglus

Iglu Reisemythen

Eskimos oder Inuit, wie sie sich selber nennen, leben in festen Siedlungen aus Hütten oder Zelten – zumindest während der Warmphasen, in denen genug Beute in der Umgebung ist. Wenn es kälter ist gehen sie auf Wanderschaft, immer der Beute hinterher, und wechseln zwischen mehreren Camps. Iglus dienen ihnen nur als kurzfristige Unterkünfte auf ihren Reisen oder auf Jagdausflügen, aber leben tun sie darin nicht.

5. Das Tote Meer ist das salzigste Gewässer der Welt

Totes Meer Reisemythen

Rund 28% Salzgehalt hat das Tote Meer. Darin schweben kann man auf jeden Fall. Trotzdem gibt es Gewässer, die einen noch höheren Salzgehalt haben. So zum Beispiel der Assalsee in Dschibuti mit 35% Salzgehalt. Auch in antarktischen Trockentälern gibt es super salzige Seen. Der Don-Juan-See hat einen Salzgehalt von 40% und friert auch bei -30° nicht ein! Man sollte sich allerdings nicht länger als 15 Minuten in dem salzigen Wasser aufhalten und danach gründlich mit Süßwasser abduschen!

6. Die Stadt New York hat die Freiheitsstatue selbst entworfen

Freiheitsstatue Reisemythen

Die Amerikaner haben ihre Freiheitsstatue nicht selber entworfen, sondern geschenkt bekommen. Sie war ein Geschenk Frankreichs zum hundertsten Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und sollte eigentlich schon 1876 errichtet werden, doch Finanzierungs- und Konstruktionsprobleme verzögerten dies um ganze zehn Jahre. 1886 wurde die Statue of Liberty dann in 350 Einzelteilen nach New York City verschifft und auf einem Vorfabrizierten Sockel auf Liberty Island aufgestellt.

7. Das Kap der guten Hoffnung ist der südlichste Punkt Afrikas

Kap der guten Hoffnung Reisemythen

Das Kap der guten Hoffnung ist zwar das bekannteste Kap Afrikas, aber nicht das südlichste. Vier Autostunden weiter südlich befindet sich das Kap Agulhas in der Nähe eines gleichnamigen Fischerdorfs, erst hier treffen der Atlantik und der Indische Ozean aufeinander. Von hier aus geht es dann wirklich nicht weiter nach Süden, ohne den Ozean zu überqueren. Nächster Halt: Antarktis.

 

Welche Überraschungen habt ihr auf euren Reisen schon erlebt? Erzählt uns eure Geschichten in den Kommentaren!

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