Heißluftballons fliegen über Kappadokien
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Kappadokien – mit dem Heißluftballon märchenhafte Landschaften entdecken

Ihr kennt sie sicher: Die traumhaft schönen Bilder von unzähligen bunten Heißluftballons, die durch wüstenähnliche Landschaften schweben. Diese Bilder sind in Kappadokien entstanden, einer Region in Zentralanatolien in der Türkei.

Die einzigartigen Höhlenhäuser von Kappadokien

Höhlenhäuser von Kappadokien in der Türkei
Die spitz zulaufenden Felsformationen werden auch „Feenkamine“ genannt.

Was Kappadokien so einzigartig und faszinierend macht, sind die seltsamen Felsformationen, die durch den Vulkan Erciyes Dagi so geformt wurden, und die  darin gebauten, bis zu 3.600 Jahre alten Höhlenhäuser. So eine Landschaft kann man sonst auf keinem Flecken Erde sehen.

Wahrscheinlich wurde Kappadokien schon um 7500 v.Chr. besiedelt, eine besonders große Rolle spielten jedoch die Christen ab dem 2. Jahrhundert nach Christus. Sie sollen das Tuffgestein erstmals ausgehöhlt und darin ihren Unterschlupf gebaut haben, um sich vor ihren Verfolgern zu verstecken. Später entstanden so ganze Höhlenstädte, -Kirchen und unterirdische Gebäude. Und einige der Höhlenhäuser sollen bis heute von Menschen bewohnt sein, die von Generation zu Generation hier gelebt haben.

Höhlenhäuser in Kappadokien in der Türkei

Kappadokien Highlights

  • Schloss in Uchisar: Eine in den Fels gebaute Festung aus römischen Zeiten. Der Burgfelsen befindet sich an einem der höchsten Punkte von ganz Kappadokien, daher hat man einen spektakulären Blick über Göreme und die umliegenden Dörfer.
  • Göreme Nationalpark: In Göreme gibt es Höhlenarchitektur wie an keinem anderen Ort Kappadokiens! An die 150 Höhlenkirchen und zahlreiche Wohnräume befinden sich hier, die man sich ansehen kann. Göreme zählt zum UNESCO Welterbe.
  • Derinkuyu ist die beeindruckendste, unterirdische Stadt Kappadokiens. 8 Stockwerke geht die Stadt in die Tiefe. Neben ihr gibt es auch noch Kaymakli, 50 weitere unterirdische Städte werden vermutet.
  • Zelve: Erst in den 50er Jahren verließen die letzten Einwohner das Höhlendorf, nachdem immer mehr Höhlen wegen Erdbeben einstürzten. Heute ist Zelve ein tolles Freilichtmuseum.

Wandern in Kappadokien

… ist die beste Idee überhaupt! Denn für diese traumhaften Landschaften und sehr historischen Bauten muss man sich einfach Zeit lassen. Beim Wandern zum Beispiel im Ihlara-Tal entlang des 15 Kilometer langen Canyons werdet ihr immer wieder auf Felsenkirchen oder -Häuser stoßen. Mit etwas Glück könnt ihr diese auch besichtigen. Weitere tolle Täler zum Wandern sind das Taubental, das Rote Tal (!), oder das Liebestal, in dem die Steinformationen in Gruppen stehen und wie Pilze aus der Erde ragen.

Kappadokien vom Heißluftballon aus entdecken

Kappadokien vom Heißluftballon aus

Wow! Was für ein Traum! Eine Ballonfahrt wollten wir sowieso schon immer machen, und das über einer Landschaft wie dieser… Mega! Bis zu 150 Heißluftballons steigen jeden Tag in den Himmel, man ist in der Luft also praktisch umzingelt von bunten Ballons. Traumhaft. Eine Ballonfahrt kostet 120 Euro aufwärts – je nach Paket. Es gibt beispielsweise Ballonfahrten bei Sonnenaufgang, oder mehrtägige Touren. Mehr Infos dazu findet ihr hier. 

In einem Höhlenhotel übernachten

Nach einem aufregenden Tag in sein Höhlenhotel zurückzukehren, was gibt’s Schöneres? Ab circa 60 Euro könnt ihr euch zum Beispiel ein Zimmer im „Mithra Cave Hotel“ buchen, das einfach atemberaubend schön aussieht. Auch das „Hotel Yusuf Yiğitoğlu Konağı oder das „Vineyard Cave Hotel“ sehen total urig und gemütlich aus. Und sogar auf Airbnb werden „Höhlenzimmer“  angeboten. 

Turquoise

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