Marrakesch,
[ Afrika ]

4 Tage in Marrakesch – Kurztrip in die Perle des Südens

Nur 4h mit dem Flugzeug von uns entfernt liegt ein Ort, an dem die Geschichten von 1001 Nacht wahr werden. Der Geruch von den unterschiedlichsten Gewürzen liegt in der Luft, es herrscht kunterbuntes Treiben auf den vielen Basaren und an jeder Ecke gibt es „fliegende Teppiche“ zu kaufen. Marrakesch, auch die rote Stadt genannt, nimmt euch mit auf die Reise in eine ferne, aufregende Welt.

Wer in den kalten Monaten eine Auszeit von zuhause braucht, ist hier genau richtig. Durch die Nähe zur Sahara herrscht in Marokko das ganze Jahr über Sommer. Unseren 4- Tages Plan für einen Kurztrip in die Perle des Südens startet in Medina.

Tag 1

Medina – die Altstadt von Marrakesch

Die Souks von Medina, Marrakech

Der erste Tag beginnt mit dem Erkunden der Medina (die Altstadt vom Marrakesch). Dort findet man unzählige verwinkelte Gassen und tausende Souks. Das sind Basare, auf denen Gewürze, Kräuter, Stoff und Deko angeboten wird. Auf den Souks gibt es alles, was das Herz begehrt, aber für einen fairen Preis muss man unbedingt Handeln. Durch die engen Gassen düsen Motorräder, Kutschen und Männer schieben Karren vor sich her.

Buntes Treiben auf dem Djeema El Fna

Blick über den Djeema El Fna, Marrakesch

Danach sollte man dem riesigen Marktplatz Djeema El Fna einen Besuch abstatten. Die schmalen Gassen der Medina laufen alle auf diesen zentralen Platz zu, so dass er zum Haupttreff der Touristen und Einheimischen geworden ist. Dort findet ein wildes Spektakel statt. Tagsüber treten Gaukler auf und abends werden Stände aufgebaut, bei denen vielseitige marokkanische Küche angeboten wird. Wunderschön zu betrachten ist der Sonnenuntergang über dem Markt.

Eindrucksvolle Saadier Gräber

Abgerundet wird der Tag dann an den Saadier Gräbern, die zum Unesco Weltkulturerbe zählen. Diese dienten den Saadiern von 1557 bis 1664 als wichtigste Begräbnisstätte. Der erste Tag ist da, um sich treiben zu lassen und sich erst einmal einen ungefähren Überblick von der Stadt zu verschaffen.

Tag 2

Wow-Effekt am Bahia Palast

Innenhof des Bahia Palast

Am zweiten Tag in Marrakesch solltet ihr zeitig aufstehen, um euren ersten Stopp, den Bahia Palast, noch ohne drängelnde Menschenmengen besichtigen zu können. Der gewaltige Palast besteht aus 160 beeindruckenden Räumen und wunderschön angelegten Gärten und Innenhöfen.

Auch von außen schön: Koutoubia Moschee

Koutoubia Moschee

Nachdem ihr fertig mit der Palastbesichtigung seid und euch gestärkt habt, solltet ihr euch auf jeden Fall die Koutoubia Moschee ansehen. Wer kein Muslim ist, darf das Bauwerk leider nur von außen bestaunen. Das lohnt sich aber trotzdem! Von einem der umliegenden Parks kann man eine tolle Aussicht auf die Moschee genießen.

Entspannen im Hamam

Zu guter Letzt dürft ihr euch in einem orientalischen Dampfbad entspannen. Denn wo kann man solch ein Bad besser genießen, als dort wo es herkommt? Wir empfehlen euch das Hamam „Les Bains de l’Alhambra“ im Kasbah Viertel.

Tag 3

Ein Besuch bei Yves Saint Laurent

Architektur im Jardin de Majorelle

Was gibt es schöneres als eine Oase mitten in der Stadt? Der Jardin de Majorelle ist seit 1923 in Betrieb und sollte an den gleichnamigen Maler Jacque Majorelle erinnern. Im Jahre 1980 wurde er von dem Modeschöpfer Yves Saint Laurent gekauft und erfüllte ihm die Funktion als Inspirationsquelle. Heutzutage ist der Garten für alle Touristen geöffnet und verzaubert mit seiner Architektur und den Dekorelementen im bestehenden Kornblumenblau.

Realität im Viertel Mellah

Nach dem Entspannen im Jardin Majorelle lernt ihr eine andere Seite Marrakeschs‘ kennen. Das jüdische Viertel Mellah liegt im Südosten der Medina und gehört zu den ärmsten Vierteln der Altstadt. Hier haben die Häuser charakteristische Holzbakone und Fenster, de nicht wie in den restlichen Häusern nach arabischer Bauart zum Innenhof, sondern zur Straße ausgerichtet sind. An manchen Ecken sieht man noch alte, historische Schriftzüge in hebräisch. Der jüdische Markt in Mellah ist besonders bekannt für seine Vielfalt an günstigen Gewürzen und Schmuckarbeiten.

In Marrakesch mal was neues wagen

Um den Tag perfekt abzurunden, solltet ihr es unbedingt wagen, euch ein Henna Tattoo malen zu lassen. Es gibt zwar auch überall auf der Straße Henna-Stände, aber da diese unsauber sein könnten, empfehlen wir euch das Henna Art Café auf Staße Riad Zeitoun al kdim. Dort werdet ihr nicht nur wunderschön bemalt, sondern es gibt auch super leckeres Essen.

Tag 4

Die Koranschule Madrasa Ben Youssef

Innenhof der Koranschule

Madrasa Ben Youssef war Lehranstalt und Gotteshaus zugleich. Früher erzog die Koranschule bis zu 900 Schüler gleichzeitig. Besonders fesselnd sind der Innenhof und die Gänge im Erdgeschoss mit den tollen Verzierungen, Ornamenten, Torbögen und Schnitzereien. Auch hier sollte man morgens herkommen, um noch die Chance auf ein Bild ohne tausend Touristen zu bekommen.

Das Geschehen von oben betrachten

Den Rest des Tages könnt ihr auf der Dachterasse des Maison de la photographie entspannen. Von dort oben kann man über die ganze Stadt gucken und bei einem leckerem Getränk die Aussicht genießen.

Beste Reisezeit für Marokko: Damit es bei eurem Kurztrip nicht zu heiß wird empfehlen wir euch zwischen September und Mai zu reisen. Im Herbst und im Frühling könnt ihr milde Temperaturen und wenig Niederschlag genießen. Wer im Winter eine Sonnenpause braucht, ist ebenfalls genau richtig – mit bis zu 21 Grad tagsüber und 7 Grad nachts ist es zwar etwas ‚kühler‘ als den Rest des Jahres, jedoch gibt es trotzdem 7 Sonnenstunden pro Tag und nur bis zu 8 Regentagen pro Monat.

Günstige Flüge für euren Kurztrip nach Marrakesch findet ihr bereits ab 248€ in unserer Übersicht.

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