Rio de Janeiro Sonnenuntergang
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Rio de Janeiro – Tipps für eine Reise zum Zuckerhut

Aufgrund der olympischen Spiele ist Rio de Janeiro zur Zeit in aller Munde, doch was genau bietet Brasiliens Megametropole an interessanten Sehenswürdigkeiten? Wir geben euch ein paar Tipps für euren nächsten Trip an die Hand.

Olympia Rio de Janeiro

Die Christusstatue

Einen spektakulären Ausblick über Rio bietet die Aussichtsplattform des 709 Meter hohen Berg Corcovado, auf dem die gewaltige „Cristo Redentor“ thront. Die 38 Meter hohe Statue gehört zu den sieben neuen Weltwundern und ist vom immergrünen Tijuca-Nationalpark umgeben. Bei einem Spaziergang kann man sich vom Anblick wilder Pflanzen und Tiere verzaubern lassen und sich anschließend bei einem Bad in einem der zahlreichen Wasserfälle abkühlen. Mit dem Bus ist der etwa 15 km vom Stadtzentrum entfernte Nationalpark gut zu erreichen, zur Statue gelangt man entweder per Taxi oder mit einer Zahnradbahn.

Der Zuckerhut

Auf der Halbinsel Urca ragt der Granitfelsen Pão de Açucar auf. Eine Gondelfahrt sollte man sich nicht entgehen lassen, sie kostet umgerechnet etwa 20 Euro. Man kann den Berg aber auch gut bis zur Mittelstation zu Fuß erklimmen, wobei das Ticket schon an der Talstation gekauft werden muss. Dabei geht es zunächst an der Küste entlang und danach durch dichten Wald – sensationelle Aussichten kommen definitiv nicht zu kurz. Am besten eignet sich der späte Nachmittag für einen Besuch, da man so den wunderschönen Sonnenuntergang aus einer Höhe von 395 Metern genießen kann. Lasst euren Blick bei einem Caipirinha oder einem Bier über den Atlantik und die Buchten von Rio streifen. Wer die Stadt aus anderen Perspektiven erleben will, bucht einen Helikopter-Rundflug oder eine Klettertour.

Rio de Janeiro Sonnenuntergang

Die Copacabana

Die Copacabana ist der wohl bekannteste Strand Rio de Janeiros. Auf der vier Kilometer langen Strandpromenade tummeln sich die Sonnenhungrigen und am Strand liegen sie dicht an dicht gedrängt. Man muss dieses Feeling einfach mal erlebt haben! Am Wochenende erobern die Fußgänger, Radfahrer und Jogger eine komplette Fahrbahn der Strandstraße, die extra für Autos gesperrt wird. Dann stellen auch Künstler ihre Werke aus verschiedenen Kunstrichtungen aus, Sandkunstwerke gibt es sowieso jeden Tag zu bewundern.

Ipanema

Gleich neben der Copacabana befindet sich Ipanema, der wohl hübschere der beiden berühmten Strände. Am Sonntag findet an der Metro-Station ein Hippiemarkt statt, bei dem nicht nur der übliche Souvenirtrödel, sondern auch ausgefallenes Kunsthandwerk angepriesen wird. Um den Durst zu löschen, bestellt euch ein Água de Coco oder ein Acai. Dieser Drink aus Acai-Beeren, Granola und süßer Kondensmilch ist herrlich erfrischend. Den Abend ausklingen lassen kann man perfekt auf dem Felsvorsprung Arpoador, der zwischen der Copacabana und Ipanema liegt. Von dort aus kann man hervorragend den Sonnenuntergang bewundern.

Strände außerhalb Rios

Wenn man die Strände abseits des Trubels erleben möchte, mietet man sich am besten ein Auto und fährt entlang der Küste in Richtung der Barra da Tijuca. In knapp einer Stunde erreicht man so zum Beispiel zum naturbelassenen Grumari-Strand. Fahrt jedoch frühzeitig los, da bei einer zu großen Anzahl an Autos der Parkplatz gesperrt wird.

Rio de Janeiro Strand

Der botanische Garten

Der botanische Garten eignet sich perfekt um sich eine Auszeit von der Hektik der Stadt zu nehmen. Auf 140 Hektar erwarten einen unter anderem etliche Palmehaine, Gewächshäuser, Springbrunnen und Seen. Wer sich für Kunst interessiert, kann nach einem Spaziergang durch die mühevoll angelegten Gärten den Park Lage besuchen, wo sich die Kunstschule befindet. Weiter geht es mit dem Boot durch die Bucht nach Niteroi zum Museum für moderne Kunst.

Der Stadtteil Santa Teresa

Wer es gern etwas ruhiger angehen möchte, verbringt einen gemütlichen Nachmittag im Stadtteil Santa Teresa. Imposante Villen und Gärten zeugen von der Zeit, als reiche Caricoas, die Einwohner Rios, dort im 18. und 19. Jahrhundert Zuflucht vor der Hitze suchten. Auch Kunstliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, an jeder Ecke gibt es etliche Galerien und Künstlercafés. Der Besuch lässt sich perfekt mit einer Fahrt mit der alten Straßenbahn verbinden, die einem von der Innenstadt auf den Hügel der Santa Teresa bringt.

Die Treppen von Lapa

Um nach Santa Teresa zu gelangen, kann man auch die kunterbunten Escadaria de Selarón hinaufsteigen. Der chilenische Künstler Jorge Selarón hat die 250 Stufen in unglaublich mühevoller Kleinarbeit erschaffen, wobei er anbot, dass jeder ihm eine Fliese schicken kann. So sind Kunstwerke aus der ganzen Welt in den Treppenstufen zu entdecken.

Rio de Janeiro Stufen von Lapa

Die Favelas

In Rio ist die Kluft zwischen Arm und Reich enorm. Um einen Einblick in das Leben in einem der Armenviertel zu bekommen, bieten Guides geführte Touren an. Sie stammen häufig selbst aus den Favelas. Jedoch sollte jeder für sich entscheiden, ob er einen derartigen Tourismus unterstützen möchte.

Praça Floriano

Der hübsche Platz Praça Floriano – auch Cinelândia genannt – ist umgeben von etlichen Cafés, Bars und Kinos. Hier befindet sich auch das Teatro Municipal de Rio de Janeiro, ein prunkvolles Theaterhäuser in ganz Brasilien. Zudem ist der Platz ein beliebter Ausgangspunkt für Proteste.

Die Kathedrale von Rio de Janeiro

Wenn ihr eine Kathedrale der etwas anderen Art besuchen wollt, seid ihr bei der Catedral de São Sebastião an der richtigen Adresse. Sie sieht weder von außen noch von innen wirklich wie ein Gotteshaus aus. Vielmehr erinnert die ungewöhnliche Architektur an eine riesige Pyramide aus Beton, wobei sie mit ihren 75 Metern 20.000 Menschen Platz bietet.

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